Die Grünen in Freiberg am Neckar

Monatlicher Bürgertreff in Freiberg am Neckar

Nächster Bürgertreff: 12.02.2018, 20 Uhr

Gaststätte Olivieri, Freiberg Marktplatz 4

Abbruch der Sondierungsgespräche

Der Ortsverband von Bündnis90/Die Grünen in Freiberg am Neckar bedauert den Abbruch der Sondierungsgespräche zur Regierungsbildung. 

Diskussionsgrundlage Wohnungsbau in Freiberg

Was und wie viel kann die Kommunalpolitik vor Ort für bezahlbaren Wohnraum leisten, was muss die große Politik, die Bundespolitik tun? Mehr hier...

Freiberg - Gärten Bienen- und Insektenfreundlich ausrichten

Im Moment überall in den Medien: Insektensterben, Bienensterben, Zerstörung der Artenvielfalt und Biodiversität. Die Gründe sind vielfältig und jeder kann was tun. Auch für private Gärten sind Bienen und Insekten gut.

Jedes Jahr werden mehrere hundert Tonnen Pestizide an private Verbraucher verkauft. Die Mittel sollen Blattläuse vernichten, Wildpflanzen kleinhalten und jegliches Grün auf dem Pflaster ausmerzen und oft werden die Gifte gegen vermeintlich störende Sechsbeiner oder Löwenzahn unsachgemäß oder unspezifisch ausgebracht. Als Kollateralschaden bleiben zahlreiche andere Insekten auf der Strecke. Natürlich kostet es mehr Mühe, das "Unkraut" mit der Hand zu jäten, oder Blattläuse mit Brennnesselsud zu bekämpfen. Dafür lockt der Garten mehr tierisches Leben an.

Ein weiterer Trend, der Insekten und vielen anderen Tieren in den Siedlungsräumen zunehmend zu schaffen macht, sind Gärten, in denen auf brauchbares Grün ganz verzichtet wird. Steine und Kies ersetzen Pflanzen und Garten. Exotische Ziergehölze bieten einheimischen Tieren weder Lebensraum noch Nahrung. Statt Kirschlorbeer ließe sich etwa Hainbuche pflanzen, für Bienen und andere Bestäuber die Kornelkirsche, der Glockenhasel oder bienenfreundliche Pflanzen. Fast jede Gärtnerei bietet heute bienenfreundliche Gewächse als Alternative an.

Wo früher mit dem Rechen die Blätter zusammengeharkt und in einer Ecke gelagert wurden, dröhnen heute Laubbläser und Laubsauger. Letzterer zerhäckselt das Falllaub gleich noch, bevor es in der Biotonne entsorgt wird. Insekten und Spinnen, die im Laub Schutz und Deckung suchen, sind die Leidtragenden. 

Zunehmend beliebt sind schließlich noch Fassadenbeleuchtungen – angestrahlt werden längst nicht mehr nur Kirchen oder Burgen, sondern ebenso Privathäuser. Eine Energieverschwendung, die nicht nur Astronomen wegen der Lichtverschmutzung und der Beeinträchtigung des Nachthimmels stört. Das Licht lockt zahlreiche Insekten an, die direkt in den Lampen verglühen oder diese so lange umkreisen, bis sie erschöpft sterbenmioone.de/bienenfreundliche-pflanzen.

Radsternfahrt nach Stuttgart am Sonntag, 21.05.2017

Treffpunkt für alle Interessierte in Freiberg: 10.30 Uhr Gemeindehaus Heutingsheim, Vogelsangstr. 9.

Bundestagskandidatin Catherine Kern in Freiberg

„FLEISSIGE SCHWÄBIN“ AUS NORDOST-ENGLAND

Catherine Kern

Bundestagskandidatin Catherine Kern (Wahlkreis Neckar-Zaber) besuchte am 12.12.2016 den Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen in Freiberg. Der Termin, der auch von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern aus Freiberg und Umgebung wahrgenommen wurde, diente dazu, Zielsetzung und Strategie des bevorstehenden Bundestagswahlkampfs abzusprechen und einen internen Zeitplan aufzustellen. Der Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen unterstützt mit besten Kräften den Wahlkampf von Catherine Kern und wünscht ihr ein erfolgreiches Abschneiden. Informieren Sie sich über unsere Bundestagskandidatin.

Catherine Kern stammt aus Nordost-England und kam der Liebe wegen nach Baden-Württemberg. Die selbstständige Unternehmerin engagiert sich für Flüchtlinge, Inklusion und Integration. Ihr politisches Herzensthema ist der Zusammenhalt in Europa.

Verbesserung und Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes

von Ralph Schmid

Die Aufwertung des Bahnhofsumfeldes soll den Standort Bahnhof und den ÖPNV insgesamt stärken, was auch einer ökologischen Verkehrspolitik und dem Klimaschutz/Reduzierung Feinstaub dient. Ziel ist es, mehr Leute zum S-Bahn fahren zu bewegen. 
Es geht grundsätzlich aber auch um eine attraktive Anbindung aller Wohnquartiere in Richtung Bahnhof und insbesondere einer besseren, höhenminimierenden Verbindung zwischen Bahnhof und Stadtzentrum und insgesamt einer besseren Nord-Süd Verbindung für Fuß- und Radverkehr. Das Bahnhofsareal soll sich zu einem modernen und innovativen Drehkreuz einer umweltgerechten Mobilität von Bus, ÖPNV, Fuß- und Radverkehr und E-Mobilität entwickeln. 
Es geht es um eine bürgerfreundliche, seniorengerechte, barrierefreie und kommunikative Aufwertung. Die Stärkung der Aufenthaltsqualität sowie die Akzentuierung eines optischen und praktischen Platzcharakters ist notwendig. 
Stichworte: Kommunikativ - belebend. - einladend - schön - zukunftsweisend - innovativ - W-lan - Ruhebänke - Kiosk - Anbindung Güterschuppen - Was ist mit der Bahnhofstoilette?- Wetterschutz – Taxistellplatz – Abfahrtsanzeigetafel - Randsteinabsenkungen - Wegweisung - Infotafel - Kaffee trinken. 
Momentane Situation Radstellplätze: zu wenig, zu eng, vollgestopft mit Roller, Hindernisparcour mit Randsteinen, Rabatten, Buswartende - besser Extra Rollerstellplätze, alle Radstellplätze barrierefrei und genügend breit - Ladestationen für Rad/Roller/Auto,- Bushaltestelle überdacht und attraktiv, seniorengerecht

Inklusion

Was bedeutet Inklusion?

Der Begriff Inklusion stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „einschließen“ oder „einbeziehen“. Soziologisch betrachtet, beschreibt die Inklusion ein Gesellschaftskonzept, in dem sich jeder Mensch unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Nationalität, Bildung und einer eventuellen Behinderung, zugehörig fühlen kann. In einer sogenannten inklusiven Gesellschaft wird niemand ausgegrenzt und Unterschiedlichkeit nicht bloß toleriert, sondern als selbstverständlich betrachtet. „Normal“ ist nur, dass  sind und eben auch unterschiedliche Bedürfnisse haben. In der UN-Behindertenrechtskonvention ist Inklusion als Menschenrecht festgeschrieben. Deutschland hat diese Vereinbarung 2006 zwar unterzeichnet, der Weg zu einer wirklich inklusiven Gesellschaft ist jedoch noch lang.

Worin besteht der Unterschied zwischen Inklusion und Integration?

Während es bei der Integration viel um das ,Dazuholen’ geht, wird bei der Inklusion Vielfalt zum Normalfall und die Teilhabe aller selbstverständlich. Es geht nicht mehr darum, jemanden einzugliedern, wenn von Anfang an sowieso alle dabei sind. Das Grundverständnis ist nicht ,Pass dich an, dann gehörst du dazu’ sondern: Wir schaffen Bedingungen, damit alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können – unabhängig von Behinderung, Geschlecht, sexueller Orientierung, Hautfarbe, Herkunft, Religion/Weltanschauung usw.

Inklusion in der Kommune

Das aller wichtigste ist, dass jeder einzelne Bürger sich dem Thema Inklusion öffnet und wenn nötig umdenkt. Ein Ziel der Inklusion ist es, dass alle Menschen Anspruch auf den gleichen Zugang zu Bildung haben müssen. Dazu zählt natürlich auch, dass Kinder mit einer Behinderung die gleichen Chancen haben sollten wie Kinder ohne eine Behinderung. Daher beginnt Inklusion nicht erst in der Schule, sondern bereits im Kindergarten. Genauso wichtig ist gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen beispielsweise in Vereinen Institutionen, Organistationen, Dienstleistungen, Beruf, Wirtschaftsleben, Mobilität, Politik und Kultur. Wir werden uns im Gemeinderat für alle Belange der kommualen Inklusion einsetzen. Wir müssen die Idee der Inklusion für Freiberg “herunterbrechen” und konkretisieren.