video_label

Tayfun Tok (MdL) informiert sich über Naturschutzprojekt in Benningen und Freiberg a. N.

Zwischen Freiberg a. N. und Benningen im Landkreis Ludwigsburg verläuft eine historische  Römerstraße, die heutige Kreisstraße K 1672. Diese Straße war seit Jahrhunderten von einer Obstbaumallee, hauptsächlich Mostobstbäume bewährter Sorten, gesäumt. Ein Teil der Bäume konnte bis heute erhalten werden – viele sind aber abgängig und mussten ersetzt werden. Der Umweltverband Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat eine Studie erarbeitet, welche Wege aufzeigt, wie die Allee wieder hergestellt und restauriert werden könnte. Der Grüne Landtagsabgeordnete Tayfun Tok hatte den Alleenbeauftragten des BUND, Conrad Fink gebeten, ihm und Mitgliedern des Ortsverbands Freiberg a. N. von Bündnis 90/Die Grünen die Studie vor Ort vorzustellen. Diesem Wunsch kam der BUND gerne nach und man traf sich Mitte April an der Allee, wo gerade eine Baumschule im Auftrag der Gemeinde Benningen dabei war, Obstbäume nachzupflanzen.

Herr Fink verwies in seinem Vortrag darauf, dass mit dem Projekt mehrere Ziele verfolgt werden sollen. So geht es bei der Neupflanzung von Bäumen und der Anlage von Grünflächen in erster Linie um das Thema Klimaschutz. Ein zweites wichtiges Ziel ist die Förderung der Wirtschaft und des Tourismus. Die Allee mit ihrem geschichtlichen Hintergrund könnte zu einer Attraktion für in- und ausländische Besucher werden. Das Projekt ist auch ein Beitrag zur Sicherung von Genreserven wie den alten Obstsorten oder Blühstreifen entlang von Verkehrswegen. Auch sprach Conrad Fink die wichtige Funktion des Straßenbegleitenden Grüns für den Biotopverbund an.

Sowohl die Gemeinde Benningen und der Lions Club Bottwartal engagieren sich bereits tatkräftig in dem Projekt. Die Freiberger Grünen würden sich wünschen, dass das Projekt auch auf ihrer Gemarkung realisiert wird. Dies auch insbesondere mit Blick auf die geplante Landesgartenschau in Benningen und Marbach. Tayfun Tok und die anwesenden Grünen Kommunalpolitiker*innen versprachen, sich für die Realisierung des Projektes einzusetzen und dankten Conrad Fink für die interessanten Informationen.

Die ausführliche und sehr interessante Studie des BUND findet man hier.

Grüner Landtagsabgeordneter Tayfun Tok besucht das wiederaufgebaute Haus Bilfingerstraße 29

Im November 2019 war das Fachwerkhaus in der Bilfingerstraße 29 fast vollständig abgebrannt. Seitdem arbeiten die Besitzer und ehemaligen sowie zukünftigen Bewohner des Hauses Elvira Kuhnle-Chmielnicki und Rudolf Block mit Hochdruck an dem Projekt Wiederaufbau. Dabei stand für beide bei allen Überlegungen der Gedanke der Nachhaltigkeit im Vordergrund. So entschied man sich den Neubau in Holzbauweise zu erstellen. Häuser aus Holz verlängern den Kohlenstoffspeicher des Waldes.  Jeder Kubikmeter verbautes Holz bindet langfristig ca. 1 Tonne CO2. Dazu kommt, dass Holz andere Baustoffe wie Beton, Stahl oder Ziegel ersetzt. Diese sind im Gegensatz zu Holz in der Herstellung sehr CO2-intensiv. Holzbauweise stellt damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz dar.

Auch bei der Auswahl der weiteren Materialien wurde auf Nachhaltigkeit geachtet. Insbesondere eine Dämmung mit Holzfasern stellt einen weiteren Pluspunkt in Richtung Nachhaltigkeit dar. Genauso wie das Energiekonzept des Hauses. Die ursprüngliche Geothermieanlage des Hauses kann weiter genutzt werden und wird durch eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach unterstützt sowie durch die zusätzliche Dämmung des Hauses und eine für diese Komponenten sinnvolle Fußbodenheizung auch wesentlich effektiver.

Tafun Tok ließ sich bei seinem Besuch von Elvira Kuhnle-Chmielnicki und Rudolf Block das Energie- und Baukonzept erklären und bescheinigte den beiden einen wesentlichen Beitrag für das Bauen der Zukunft geleistet zu haben, den man unbedingt weiter fördern muss.  Der 1. Vorsitzende des Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen, Volker Störzinger, bedankte sich bei Tayfun Tok für seinen Besuch in Freiberg und hofft, dass dieses Leuchtturmprojekt auch Impulse für seine Arbeit im Landtag liefern kann. (Bild: Peter Hamm) 

Verkehrsschau in Freiberg mit der Staatssekretärin für Verkehr Elke Zimmer (Grüne) und unserem Landtagsabgeordneten Tayfun Tok (Grüne)

Die Staatssekretärin im Verkehrsministerium von Baden-Württemberg, Elke Zimmer MdL (GRÜNE) war zu Gast in Freiberg am Neckar. Dabei folgte sie der Einladung von Stadtverwaltung und dem GRÜNEN-Landtagsabgeordneten Tayfun Tok. Beim Rundgang sollten einige besonders neuralgische Punkte des Neckartalradwegs im Fokus stehen.

Lesen Sie dazu die Presseerklärung von Tayfun Tok.

Jahreshauptversammlung 2021

Bericht von der Jahreshauptversammlung des Ortsverbands von Bündnis90 / Die Grünen

Die Jahreshauptversammlung konnte in entspannter und harmonischer Atmosphäre glücklicherweise in Präsenz stattfinden. In seinem Bericht blickte der 1. Vorsitzende Volker Störzinger dann auch auf ein zwar schwieriges aber doch auch weitgehend erfolgreiches Jahr zurück.  So waren unter erschwerten Coronabedingungen gleich zwei Wahlkämpfe zu bestreiten und Volker Störzinger lobte hierbei den engagierten Einsatz der Mitglieder und Unterstützer*innen. Dass bei  der Landtagswahl das Direktmandat im Wahlkreis verteidigt werden konnte, ist ein Erfolg, über den sich der Ortsverband zusammen mit dem neuen Landtagsabgeordneten Tayfun Tok freuen kann.

Zahlreiche kommunalpolitische Themen standen im zurückliegenden Jahr bei den Sitzungen des Ortsverbands auf der Agenda, so z. B. Fragen der Stadtentwicklung, kommunaler Klimaschutz, Fahrradverkehr und Grundschulentwicklung. Volker Störzinger lobte die enge Vernetzung und Abstimmung mit der Gemeinderatsfraktion OGL. Auch unser neuer Landtagsabgeordneter Tayfun Tok sucht intensiv den Kontakt zum Ortverband, wovon wir uns zukünftig auch einen verstärkten Input in Richtung Transparenz von landespolitischen Initiativen und ihrer kommunalen Umsetzung erwarten.   

Volker Störzinger konnte auch über eine erfreuliche Tendenz bei der Mitgliederzahl berichten, so dass wir nach zahlreichen Neueintritten – und einigen Austritten – nun einen neuerlichen Höchststand erreicht haben.

Winfried Stein als Kassierer legte anschließend den Kassenbericht vor. Rudolf Block als Kassenprüfer bescheinigte ihm eine sorgfältige und anstandslose Führung der Bücher.

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands fanden Wahlen statt, bei denen Volker Störzinger als 1. Vorsitzender, Winfried Stein als Kassierer und Rudolf Block als Kassenprüfer bestätigt wurden. Neu im Vorstand ist Harald Schönbrodt als 2. Vorsitzender.

In Hinblick auf das Jahr 2022 soll natürlich die kommunalpolitische Arbeit fortgesetzt werden, ohne dabei landes- und allgemeinpolitische Aspekte zu vernachlässigen. Dabei gab man auch der Hoffnung Ausdruck, dass in mittelbarer Zukunft auch wieder unter erleichterten Bedingungen größere Veranstaltungen und Aktionen möglich sein werden.  Auch die vom Ortsverband ins Leben gerufenen Arbeitskreise Mobilität, Klimaschutz und Jugendpolitik, die allen interessierten Bürger*innen offenstehen, aber coronabedingt wenig im Blick waren, sollen reaktiviert werden.

 

Bild: v.l.n.r.: Volker Störzinger (1. Vorsitzender), Harald Schönbrodt (2. Vorsitzender), Winfried Stein (Kassierer)   

Freiberg soll Fairtrade-Stadt werden

Die Grünen haben den Antrag gestellt und der Gemeinderat hat beschlossen: Freiberg will Fairtrade-Town werden. Die Steuerungsgruppe hat sich konstituiert und plant die nächsten Schritte. Allgemeine Infos dazu unter https://www.fairtrade-towns.de

Haben Sie Fragen oder wollen Sie mitmachen? Mail an: fairtrade.freiberg.an@gmail.com

Pressemitteilung 

Freiberg - Gärten Bienen- und Insektenfreundlich ausrichten

Im Moment überall in den Medien: Insektensterben, Bienensterben, Zerstörung der Artenvielfalt und Biodiversität. Die Gründe sind vielfältig und jeder kann was tun. Auch für private Gärten sind Bienen und Insekten gut.

Jedes Jahr werden mehrere hundert Tonnen Pestizide an private Verbraucher verkauft. Die Mittel sollen Blattläuse vernichten, Wildpflanzen kleinhalten und jegliches Grün auf dem Pflaster ausmerzen und oft werden die Gifte gegen vermeintlich störende Sechsbeiner oder Löwenzahn unsachgemäß oder unspezifisch ausgebracht. Als Kollateralschaden bleiben zahlreiche andere Insekten auf der Strecke. Natürlich kostet es mehr Mühe, das "Unkraut" mit der Hand zu jäten, oder Blattläuse mit Brennnesselsud zu bekämpfen. Dafür lockt der Garten mehr tierisches Leben an.

Ein weiterer Trend, der Insekten und vielen anderen Tieren in den Siedlungsräumen zunehmend zu schaffen macht, sind Gärten, in denen auf brauchbares Grün ganz verzichtet wird. Steine und Kies ersetzen Pflanzen und Garten. Exotische Ziergehölze bieten einheimischen Tieren weder Lebensraum noch Nahrung. Statt Kirschlorbeer ließe sich etwa Hainbuche pflanzen, für Bienen und andere Bestäuber die Kornelkirsche, der Glockenhasel oder bienenfreundliche Pflanzen. Fast jede Gärtnerei bietet heute bienenfreundliche Gewächse als Alternative an.

Wo früher mit dem Rechen die Blätter zusammengeharkt und in einer Ecke gelagert wurden, dröhnen heute Laubbläser und Laubsauger. Letzterer zerhäckselt das Falllaub gleich noch, bevor es in der Biotonne entsorgt wird. Insekten und Spinnen, die im Laub Schutz und Deckung suchen, sind die Leidtragenden. 

Zunehmend beliebt sind schließlich noch Fassadenbeleuchtungen – angestrahlt werden längst nicht mehr nur Kirchen oder Burgen, sondern ebenso Privathäuser. Eine Energieverschwendung, die nicht nur Astronomen wegen der Lichtverschmutzung und der Beeinträchtigung des Nachthimmels stört. Das Licht lockt zahlreiche Insekten an, die direkt in den Lampen verglühen oder diese so lange umkreisen, bis sie erschöpft sterbenmioone.de/bienenfreundliche-pflanzen.

Der Berg ruft!

Nächste Ortsverbandssitzung

Öffentliche Sitzung des Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen in Freiberg am Mittwoch, 8. Juni, um 20.00 Uhr. Landschänke bei Karolina, Wenerstr. 27.

 

KOALITIONSVERTRAG ZWISCHEN SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN UND FDP

expand_less