Die Grünen in Freiberg am Neckar

Verkehrschaos – Wie geht es weiter in der Region?

Einladung zum Informationsabend

„Verkehrschaos - Wie geht es weiter in der Region?“
mit Verkehrspolitiker Matthias Gastel MdB und Daniel Renkonen MdL 
am 30. Januar 2017 um 19 Uhr
in der Gaststätte zum Bahnhaus, Kirchheim am Neckar 

Zugausfälle, Verspätungen, veraltete Züge und Bahnhöfe, fehlende Gleisanschlüsse im Güterverkehr… Die Probleme mit der Bahn und dem öffentlichen Nahverkehr in Kirchheim am Neckar und der ganzen Region sind groß. Das wirft Fragen auf: Wie muss sich die Bahn der Zukunft aufstellen? Wie können der öffentliche Nahverkehr gestärkt und die Betriebsabläufe verbessert werden? Wie sieht es mit der Barrierefreiheit unserer Bahnhöfe aus? Um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Problemlösungen zu diskutieren, lade ich Sie herzlich ein zum 
Informationsabend „Verkehrschaos – Wie geht es weiter in der Region?“ mit Matthias Gastel MdB am 30. Januar 2017 um 19 Uhr in der Gaststätte zum Bahnhaus, Kirchheim am Neckar
Besonderer Gast des Abends wird der Bundestagsabgeordnete und Verkehrs- und Bahnexperte Matthias Gastel sein. Er gibt Auskunft über die Perspektiven des Bahnverkehrs in Deutschland und der Region. Nach einem Vortrag haben die Anwesenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Ich freue mich auf Ihr Kommen und einen interessanten Abend.
Mit freundlichen Grüßen Daniel Renkonen

Bundestagskandidatin Catherine Kern in Freiberg

„FLEISSIGE SCHWÄBIN“ AUS NORDOST-ENGLAND

Catherine Kern

Bundestagskandidatin Catherine Kern (Wahlkreis Neckar-Zaber) besuchte am 12.12.2016 den Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen in Freiberg. Der Termin, der auch von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern aus Freiberg und Umgebung wahrgenommen wurde, diente dazu, Zielsetzung und Strategie des bevorstehenden Bundestagswahlkampfs abzusprechen und einen internen Zeitplan aufzustellen. Der Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen unterstützt mit besten Kräften den Wahlkampf von Catherine Kern und wünscht ihr ein erfolgreiches Abschneiden. Informieren Sie sich über unsere Bundestagskandidatin.

Catherine Kern stammt aus Nordost-England und kam der Liebe wegen nach Baden-Württemberg. Die selbstständige Unternehmerin engagiert sich für Flüchtlinge, Inklusion und Integration. Ihr politisches Herzensthema ist der Zusammenhalt in Europa.

Verbesserung und Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes

von Ralph Schmid

Die Aufwertung des Bahnhofsumfeldes soll den Standort Bahnhof und den ÖPNV insgesamt stärken, was auch einer ökologischen Verkehrspolitik und dem Klimaschutz/Reduzierung Feinstaub dient. Ziel ist es, mehr Leute zum S-Bahn fahren zu bewegen. 
Es geht grundsätzlich aber auch um eine attraktive Anbindung aller Wohnquartiere in Richtung Bahnhof und insbesondere einer besseren, höhenminimierenden Verbindung zwischen Bahnhof und Stadtzentrum und insgesamt einer besseren Nord-Süd Verbindung für Fuß- und Radverkehr. Das Bahnhofsareal soll sich zu einem modernen und innovativen Drehkreuz einer umweltgerechten Mobilität von Bus, ÖPNV, Fuß- und Radverkehr und E-Mobilität entwickeln. 
Es geht es um eine bürgerfreundliche, seniorengerechte, barrierefreie und kommunikative Aufwertung. Die Stärkung der Aufenthaltsqualität sowie die Akzentuierung eines optischen und praktischen Platzcharakters ist notwendig. 
Stichworte: Kommunikativ - belebend. - einladend - schön - zukunftsweisend - innovativ - W-lan - Ruhebänke - Kiosk - Anbindung Güterschuppen - Was ist mit der Bahnhofstoilette?- Wetterschutz – Taxistellplatz – Abfahrtsanzeigetafel - Randsteinabsenkungen - Wegweisung - Infotafel - Kaffee trinken. 
Momentane Situation Radstellplätze: zu wenig, zu eng, vollgestopft mit Roller, Hindernisparcour mit Randsteinen, Rabatten, Buswartende - besser Extra Rollerstellplätze, alle Radstellplätze barrierefrei und genügend breit - Ladestationen für Rad/Roller/Auto,- Bushaltestelle überdacht und attraktiv, seniorengerecht

Inklusion

Was bedeutet Inklusion?

Der Begriff Inklusion stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „einschließen“ oder „einbeziehen“. Soziologisch betrachtet, beschreibt die Inklusion ein Gesellschaftskonzept, in dem sich jeder Mensch unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Nationalität, Bildung und einer eventuellen Behinderung, zugehörig fühlen kann. In einer sogenannten inklusiven Gesellschaft wird niemand ausgegrenzt und Unterschiedlichkeit nicht bloß toleriert, sondern als selbstverständlich betrachtet. „Normal“ ist nur, dass  sind und eben auch unterschiedliche Bedürfnisse haben. In der UN-Behindertenrechtskonvention ist Inklusion als Menschenrecht festgeschrieben. Deutschland hat diese Vereinbarung 2006 zwar unterzeichnet, der Weg zu einer wirklich inklusiven Gesellschaft ist jedoch noch lang.

Worin besteht der Unterschied zwischen Inklusion und Integration?

Während es bei der Integration viel um das ,Dazuholen’ geht, wird bei der Inklusion Vielfalt zum Normalfall und die Teilhabe aller selbstverständlich. Es geht nicht mehr darum, jemanden einzugliedern, wenn von Anfang an sowieso alle dabei sind. Das Grundverständnis ist nicht ,Pass dich an, dann gehörst du dazu’ sondern: Wir schaffen Bedingungen, damit alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können – unabhängig von Behinderung, Geschlecht, sexueller Orientierung, Hautfarbe, Herkunft, Religion/Weltanschauung usw.

Inklusion in der Kommune

Das aller wichtigste ist, dass jeder einzelne Bürger sich dem Thema Inklusion öffnet und wenn nötig umdenkt. Ein Ziel der Inklusion ist es, dass alle Menschen Anspruch auf den gleichen Zugang zu Bildung haben müssen. Dazu zählt natürlich auch, dass Kinder mit einer Behinderung die gleichen Chancen haben sollten wie Kinder ohne eine Behinderung. Daher beginnt Inklusion nicht erst in der Schule, sondern bereits im Kindergarten. Genauso wichtig ist gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen beispielsweise in Vereinen Institutionen, Organistationen, Dienstleistungen, Beruf, Wirtschaftsleben, Mobilität, Politik und Kultur. Wir werden uns im Gemeinderat für alle Belange der kommualen Inklusion einsetzen. Wir müssen die Idee der Inklusion für Freiberg “herunterbrechen” und konkretisieren.