Die Grünen in Freiberg am Neckar

Eine Veranstaltung von Bündnis90 / Die Grünen mit NaturVision

 

Unser Ökologischer Fußabdruck; wie gehen wir mit unserem Planeten um und wie kann es weitergehen?  Filmemacher Marco Keller ("Gutes Soja, schlechtes Soja") und Sven...

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Am Samstag, 27.2.2016, bekam der Ortsverband von Bündnis90 / Die Grünen im Wahlkampf zahlreiche Unterstützung. Neben Kandidat Daniel Renkonen machte auch der Tourbus der Grünen Jugend Baden-Württemberg Station in Freiberg. Während...

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Jürgen Filius, rechtspolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, konnte in seinem Vortrag zunächst ein positives Ergebnis vermelden, nachdem der Landtag nur wenige Stunden zuvor die Einführung des Bürgerbeauftragten für...

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Kerstin Andreae (MdB) und Daniel Renkonen (MdL) zu Besuch bei teamtechnik in Freiberg

Die Bundestagsabgeordnete und Wirtschaftsexpertin Kerstin Andreae besuchte mit dem Landtagsabgeordneten und Kandidaten Daniel Renkonen der Grünen am Mittwoch, 10.2.2016, den hochinnovativen Vorzeigebetrieb teamtechnik in Freiberg. Die international tätige teamtechnik-Gruppe mit ca. 900 Mitarbeitern ist spezialisiert auf Automatisierungslösungen für die Medizin- und Solartechnik und Automobilindustrie. Im Bereich Stringertechnologie für die Solarmodulproduktion ist sie Weltmarktführer. In ihrem Eingangsstatement erklärte Kerstin Andeae: “Die notwendige Verbindung von Ökologie und Ökonomie geht nur mit der Wirtschaft und den mittelständischen Unternehmen gemeinsam”. Hierbei hob sie die Bereiche Klimaschutz, regenerative Energien, Ressourceneffizienz und Stärkung der E-Mobilität hervor. Der Geschäftsführer der Firma teamtechnik, Stefan Roßkopf, hakte beim Thema E-Mobilität schnell nach und erklärte: “Deutschland  verschläft die Entwicklung der E-Mobilität samt Batterietechnik. Aufgrund der großen Konkurrenz aus Asien zerstört diese Entwicklung Wertschöpfung und Arbeitsplätze in hohem Maße und greift den Kern des Maschinenbaus und der Autoindustrie in Deutschland an. Wir brauchen eine ambitionierte Zielvorgabe und ein nachhaltiges Gesamtkonzept um die E-Mobilität in Deutschland voranzubringen. Dabei spielen Batterietechnik, Infrastruktur, Förderung und Prämien eine große Rolle.” Landtagskandidat Daniel Renkonen unterstütze die Äußerungen von Stefan Rosskopf und bemerkte: “Innovation, Nachhaltigkeit, Zukunfts- und Umwelttechnologien sind Exportschlager und Arbeitsplatzgaranten. Das Land Baden Württemberg unternimmt schon sehr viel beim Thema Energieeffizienz, Digitalisierung sowie der der Verzahnung von Hochschulen, Forschung und mittelständischen Unternehmen”. Rosskopf abschließend: ”Dem Fachkräftemangel muss aber auch durch ein verbessertes Bildungssystem begegnet werden”. Dem konnten alle Beteiligten nur zustimmen. Auf dem Firmengelände besichtigte die Besuchergruppe auch das autark arbeitende Photovoltaik-System mit Speicherbatterie. Mit dem aus der Sonne erzeugten Strom versorgt teamtechnik Elektrotankstellen auf dem Betriebsgelände und deckt Teile des Energiebedarfs der Produktion. Nach einem Rundgang durch die vorbildliche Firma verabschiedete man sich mit dem Ziel, noch viel häufiger in Kontakt zu kommen.

Unser Kandidat Daniel Renkonen (MdL) auf Wahlkampftour

Der Ortsverband von Bündnis 90/ Die Grünen untersützt mit ganzer Kraft den Wahlkampf unseres Kandidaten Daniel Renkonen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besuchen Sie seine Veranstaltungen und sorgen Sie dafür, dass Daniel Renkonen weiterhin Abgeordneter in unserem Wahlkreis bleibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Unterstützen Sie seinen engagierten Wahlkampf für unsere Region.

 

Neuer Vorstand des Ortsverbands gewählt

Jahreshauptversammlung 2015 des Ortverbands von Bündnis 90 / Die Grünen

Bei der Jahreshauptversammlung im Dezember 2015 zog der erste Vorsitzende Volker Störzinger ein positives Resümee über das zurückliegende Jahr. In seinem  Rechenschaftsbericht unterstrich er den engen Kontakt des Ortsverbands zur Faktion der OGL als auch zu unserem Abgeordneten Daniel Renkonen. Auch wenn der Schwerpunkt der Arbeit des Ortsverbands auf kommunalpolitischen Themen lag (Ortszentrum,  OPS, Grundschulkonzeption, Klimaschutzkonzeption der Stadt Freiberg, etc.), waren auch allgemeinpolitische Themen immer wieder Gegenstand von Diskussionen und Aktionen, an denen sich der Ortsverband beteiligte. Zu nennen wäre hier in erster Linie die Ablehnung von TTIP und CETA.

Dank der soliden Arbeit unseres Kassenwarts, Winfried Stein, ist der Ortsverband auch für den bevorstehenden Landtagswahlkampf gut gerüstet. Stein wurde von unserem Kassenprüfer Rudolf Block eine korrekte und übersichtliche Kassenführung bescheinigt.

Nach der Entlastung des Vorstands wurde der erste Vorsitzende Volker Störzinger und Kassenwart Winfried Stein in ihren Ämtern bestätigt. Als zweiter Vorsitzender wurde Michael Frey neu in den Vorstand gewählt.

(v. l. n. r.: Volker Störzinger, Michael Frey, Winfried Stein)

Postkartenaktion für den Erhalt der Freiberger Grundschulen

Mit einer Postkartenaktion für den Erhalt der drei Freiberger Grundschulen in den jeweiligen Ortsteilen und gegen die Pläne einer Zentralisierung hat sich der Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen in dieser Frage klar positioniert. 

Freiberg besitzt in den drei Ortsteilen jeweils eine Grundschule. Diese Situation ist historisch gewachsen und im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger verhaftet. Diese drei Schulen sind für die meisten Schülerinnen und Schüler gut fußläufig erreichbar; stellen aufgrund ihrer überschaubaren Größe einen kindgerechten sozialen Rahmen dar und sind identitätsstiftend für die Stadtteile. Dezentrale Strukturen bedeuten in der Stadtentwicklung einen Wert an sich und bieten den Bürgerinnen und Bürgern Orientierung und sozialen Rückhalt. Für junge Familien kann die Erreichbarkeit der Grundschule durchaus auch ein Argument für die Wahl eines Wohnorts sein.

Nun gibt es Pläne, diese drei Schulen durch eine neue, moderne und den Bedürfnissen heutiger Pädagogik angepassten Schule zu ersetzen. Auch dafür gibt es natürlich gute Gründe und Argumente. Trotzdem überwiegen für die Grünen in Freiberg die Nachteile einer solchen Lösung.

Für viele Kinder werden sich die Schulwege als zu weit und auch als zu gefährlich erweisen. Die Folge wird ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und damit mehr Lärm und Abgase sein, wenn viele Kinder mit dem Auto der Eltern gebracht werden. Dies ist ein Schritt weg von Klimaschutz und Verkehrssicherheit.  

Eine große Schule wirkt gerade auf jüngere Schülerinnen und Schüler weniger heimelig, anonymer und ist möglicherweise auch spannungs- und konfliktgeladener als eine kleine überschaubare Schule.

Letztendlich lässt sich eine moderne Pädagogik mit ihren spezifischen Angeboten auch in dezentralen Grundschulen verwirklichen. Dazu wird etwas Kreativität und vielleicht auch eine stärkere Kooperation zwischen den Schulen notwendig sein. Natürlich müssen die drei Schulen im Sinne der Chancengleichheit gleichwertig sein, dies bedeutet aber nicht, dass jedes Detail übereinstimmen muss.

Für die Grünen in Freiberg stellen drei dezentrale Grundschulen eine unwiederbringliche Bereicherung des sozialen Lebens in der Stadt dar. Dies sollte man nicht ohne Not einfach aufgeben.  

 

Landtagsabgeordneter Daniel Renkonen und Grüne Freiberg besuchen Flüchtlingsunterkunft in Freiberg

Am Mittwoch den 21. Oktober besuchten Daniel Renkonen - Grüner Landtagsabgeordnete unseres Wahlkreises - und Vertreter des Ortsverbandes Bündnis 90/Die Grünen Freiberg die Flüchtlingsunterkunft in Freiberg in der Marbacherstraße. Nach einer kurzen Besichtigung fand ein sehr informatives Gespräch mit den Flüchtlingen, Vertretern des Arbeitskreises Asyl und dem Sozialarbeiter Herrn Bach statt. Her Bach betreut im Auftrag der Caritas acht Stunden wöchentlich die 70 Flüchtlinge in Freiberg. Nach Ansicht der Beteiligten vor Ort – vom Arbeitskreis Asyl waren Pfarrer Bührer und Frau Hopfenmüller anwesend – gestaltet sich das Zusammenleben in der Flüchtlingsunterkunft Marbacherstraße sehr harmonisch; auch die  Dienstpläne werden eingehalten.  Das Hauptproblem sei allerdings die Langeweile.

Da die Bewohner der Freiberger Flüchtlingsunterkunft eine Fußballmannschaft gegründet haben, überreichte Daniel Renkonen mit einem Vertreter des Freiberger Ortsverbandes Bündnis 90/Die Grünen für diese 15 mitgebrachte Trikots. Der Trainer der Mannschaft “Lamin” - Spitzname Obama, weil es so aussieht - bedankte sich überschwänglich für die Trikots und bot unserem Fraktionsvorsitzenden, Ralph Schmid, den Posten des “Goalkeepers” an. Die sehr lockere und freundliche Atmosphäre der Gespräche konnte natürlich nicht die vielen Probleme der Flüchtlinge vergessen machen. Viele Flüchtlinge wollen arbeiten und vermissen ihre Familien. Mehrere Flüchtlinge kritisierten, dass die Asylverfahren zu lange dauerten. Landtagsabgeordneter Daniel Renkonen zeigte im Gespräch mit den Flüchtlingen großes Interesse an deren furchtbaren Einzelschicksalen und war sichtlich betroffen. Außerdem haben die Flüchtlinge durchschnittlich nur vier Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung und MdL Renkonen zeigte sich entsetzt über die abenteuerlichen Behauptungen bezüglich Wohnraum, Versorgung und Finanzmittel von Flüchtlingen die manch uninformierter Bürger so von sich gibt. Landtagsabgeordneter Renkonen dankte dem AK Asyl, allen ehrenamtlichen Helfern und dem Sozialarbeiter auf das Herzlichste für ihre hervorragende Unterstützung und Arbeit. Er dankte aber auch allen Mitarbeitern der Stadt Freiberg und dem Landkreis Ludwigsburg für ihre sehr gute aber auch äußerst schwierige Arbeit. Er versprach, das Land Baden Württemberg würde die Mittel für die Kommunen für Spracherwerb und Integration aufstocken.

Stadtrat Schmid bemerkte an die Adresse der großen Politik, aber auch an die Bürger: “Wer weniger Flüchtlinge will, muss sofort und radikal die Fluchtursachen bekämpfen! Jahrzehntelange falsche Nahostpolitik und die Bombardierung der Zivilbevölkerung haben die Terroristen erst groß gemacht. Kriegsprävention und Waffenexportstopp müssen in den Vordergrund gestellt werden. Minimalste soziale Standards für Menschen in den Entwicklungsstaaten wurden aufgrund des Schuldendienstes ausgehöhlt. Die Industriestaaten erwerben extrem günstig die Rohstoffe der armen Länder des Südens und diese müssen dann beispielsweise hohe Lizenzgebühren an Saatgutkonzerne bezahlen, die durch ihr aggressives Marktverhalten Monopolstellungen besitzen bzw. anstreben. Durch EU-Subventionen wird Afrika beispielsweise mit Billiggemüse und Hähnchenklein überschwemmt, wodurch  regionale Märkte zerstört werden. Auch „Bio-Diesel“, gewonnen auf riesigen  Palmölplantagen, beseitigt die Existenzgrundlagen vieler Kleinbauern. Durch Landgrabbing, Nahrungsmittelspekulationen, Klimawandel und Überfischung der Weltmeere werden die Lebensgrundlagen der Menschen geraubt.”

Natürlich müssen auch die Lebensbedingungen der Menschen in den Flüchtlingslagern in der Türkei und in Nahost in vielen Bereichen deutlich verbessert werden, so dass sie auch dort noch menschenwürdig leben können. Ebenso wichtig ist es auch eine  europäische Lösung der Flüchtlingsproblematik mit einem einigermaßen  gerechten Verteilungsschlüssel. Patentlösungen gibt es dabei aber nicht, Grenzzäune sind auf jeden Fall nicht die Lösung. Daniel Renkonen und der Ortsverband Freiberg unterstützen auf jeden Fall Ministerpräsident Kretschmann, die Liste der sicheren Herkunftsländer zu erweitern und die Asylverfahren massiv zu beschleunigen. Dabei ist aber auch zu berücksichtigen, dass die stark  diskriminierte Volksgruppe der  Roma einen Sonderstatus erhalten muss. Es kann nicht sein, dass Länder, die in die EU wollen,  Menschenrechtsverletzungen zulassen. Wichtig ist die Integration der Flüchtlinge durch  Spracherwerb und Teilhabe an unserem sozialen Leben. Aber Integration ist keine Einbahnstraße und Recht und Gesetz sowie unsere Grundwerte müssen von allen Menschen befolgt werden.

BIO meets Kultur

Bio-Weinprobe des Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen mit Live-Musik

Am 26.9.2015 veranstaltete der OV Freiberg zusammen mit dem Bioweingut Staib aus Beutelsbach eine Weinprobe mit kulturellem Rahmenprogramm, das das Freiberger Gitarrenduo Frank und Harry (Frank Schilling und Harald Schönbrodt) gestaltet. Das Weingut Staib hat bereits 1991 seine gesamte Reb- und Ackerfläche auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt und ist von Bioland zertifiziert. 

Die gut besuchte Veranstaltung im Freiberger Prisma kann als durchweg gelungen bezeichnet werden. Die akustischen Beiträge von Frank Schilling und Harald Schönbrodt, die an diesem Abend ausschließlich Eigenkompositionen spielten, überzeugten Virtuosität und Abwechslungsreichtum.

Familie Staib zog das Publikum durch Detailkenntnisse zum Weinbau und urch viele Informationen zum biologischen Landbau in ihren Bann. Das eine oder andere schwäbische Gedicht durfte dabei natürlich auch nicht fehlen.

Das Wichtigste war aber letztendlich, dass auch der dargereichte Biowein in mehreren Proben durchaus überzeugen konnte, so dass die Besucher auch geschmacklich auf ihre Kosten kamen. 

 

 

Grundschulentwicklung

Grundschulentwicklung ergebnisoffen diskutieren, dann alle Argumente sehr sorgsam abwägen, Bürgerbeteiligung

Varianten der Grundschulentwicklung in der Diskussion:

1.     Zentral: eine neue Schule in Freiberg bauen, dann die drei Freiberger Grundschulen schließen.

2.     Dezentral: alle drei Grundschulen komplett sanieren und ergänzen.

3.     Alternativen: Grundschulen differenziert sanieren und erhalten, Angebote teilweise zusammenlegen. Nicht alle Angebote überall

4.     Varianten mit zwei Schulen ( Sanierungen/Neubau)

Erste grobe Schätzungen der Stadt:

-         Die Sanierung der drei Grundschulen kostet sehr grob geschätzt ca. 11 Millionen Euro. Hierzu gehören grundsätzliche Sanierungen, energetische Sanierungen, Brandschutz, Ganztagesräumlichkeiten und eine kleine Mensa sowie Inklusion mit Barrierefreiheit.

-         Ein Neubau zentral im Stadtzentrum würde nach Abzug der Vermarktungserlöse der alten Standorte ca. 9 Millionen Euro kosten.

-         Aus demographischen Gründen werden die Schülerzahlen die nächsten 10 Jahre voraussichtlich (wenn also keine Zuwanderung passiert) um ca. 10% zurückgehen und die vernünftige Auslastung aller drei Grundschulen in bisheriger Form in Frage stellen.

Pro Zentral:

-         Pädagogische Zusatzangebote wie z.B. AGs, Mittagsangebote werden in einer großen Schule zahlreicher und vielfältiger gemacht werden können als in einer kleinen Schule.

-         Eine zentrale Schule bietet enorme Synergieeffekte beispielsweise hinsichtlich Mensa, Aula, JMS, laufender Betrieb, Reinigung und Verwaltung. Außerdem könnten dort schöne Jahrgangshäuser gebaut werden.

-         Ferner sind beispielsweise Räumlichkeiten für mehr individuelles Lernen, Medienkompetenz und Werken eher möglich.

Pro Dezentral:

-         Der Verkehr ist das Hauptproblem einer Zentralisierung der Grundschulen. Die Schulwege sind zu weit, viele Kinder können nicht zu Fuß von den Wohnquartieren der drei Ortsteile in das Stadtzentrum laufen. Dies erhöht noch einmal den Verkehr, zusätzlich zur zukünftigen Bauentwicklung des Gesamtstadtzentrums (mehr Wohnungen und Einzelhandel). Das bedeutet mehr Abgase, Lärm und weniger Klimaschutz und Verkehrssicherheit in Freiberg. Ohne wirklich radikales alternatives Verkehrskonzept funktioniert das nicht.

-         Kinder sollten zunächst im nahen Umfeld aufwachsen und den Aktionsradius idealerweise parallel dazu zu vergrößern, wie sie sich auch sicher im öffentlichen Raum bewegen können. Eine zentralisierte Grundschule ist weniger kindgerecht, anonymer, spannungs- und konfliktgeladener als dezentrale Schulen.

-         Eine genügend räumliche Abgrenzung zur nachbarschaftlichen Bebauung, ausreichend Pausen-, Freizeit-, Sport- und Grünflächen sowie alle Fach- und Spezialräume für 3 Grundschulen an einer zentralen Stelle ist äußerst schwierig umzusetzen

-         Die Anzahl der Schüler pro Klasse sind in einer größeren Schule rein „verteilungsmathematisch“ höher als in einer kleinen Schule.

Alternativen:

-         Wenn eine Grundschule aus demographischen Gründen zu wenig Kinder hat, sollte zunächst ernsthaft geprüft werden, ob durch veränderte Einzugsgebiete, jahrgangsübergreifende Konzepte und Außenklassen Lösungen möglich sind.

-          Bei den drei einzelnen Grundschulen könnte in den notwendigen Zusatzangeboten differenziert werden: Ganztagesbetreuung, Mensa und Inklusion mit totaler Barrierefreiheit können an den Standorten angeboten werden, wo dies nach Kosten und Effizienz am besten möglich ist. In der Elternschaft muss dann um Verständnis geworben werden, dass spezielle Angebote nur partiell verfügbar sind, wenn dafür das Grundangebot bestehen bleibt.

Grüne: Bündnis 90/Die Grünen sind der Meinung, dass alle Varianten ernsthaft geprüft werden müssen und in der Abwägung aller Argumente einen vernünftigen Kompromiss darstellen könnte. Für die Grünen haben die Aspekte kleinkindgerechte (heimelige) Schule, dezentrale Stadtentwicklung, Stadt der kurzen Wege und Verkehrsvermeidung in der Gesamtabwägung einen sehr hohen Stellenwert.

Bürgerbeteiligung: Wir wollen ausreichend Zeit für eine umfangreiche offene Diskussion und Beteiligung der Bürger, insbesondere der Eltern. Betroffen wären höchstwahrscheinlich erst die heute 1-jährigen Kinder. Die Offene Grüne Liste Freiberg wird keinen Bürgerentscheid beantragen. Aus der Bürgerschaft könnte aber ein Bürgerbegehren nach §21 der Gemeindeordnung durchgeführt werden.